Die besten Firmenweihnachtsfeiern beginnen nicht mit einer Restaurantreservation. Sondern mit einer Frage: Woran sollen sich die Mitarbeitenden später erinnern?
Es ist September.
Draussen fühlt es sich vielleicht noch nach Sommer an, die Weihnachtsmärkte sind noch Monate entfernt – und trotzdem fällt irgendwo im HR, Office Management oder in der Geschäftsleitung bereits die Frage:
,,Was machen wir dieses Jahr an unserer Weihnachtsfeier?”
Zu früh? Eigentlich nicht. Denn wer ein Firmenweihnachtsessen plant, merkt jedes Jahr dasselbe: Der Dezember kommt schneller als gedacht – und die beliebtesten Termine, Locations und Eventangebote warten nicht.
Doch es gibt noch einen besseren Grund, früh mit der Planung zu beginnen. Eine wirklich gute Weihnachtsfeier besteht heute aus mehr als einem schönen Restaurant und einem guten Menü. Sie schafft einen Abend, über den das Team auch im Januar noch spricht.
Ein gutes Weihnachtsessen braucht mehr als gutes Essen
Natürlich ist das Essen wichtig. Genauso wie die Location, der Service, die Atmosphäre und vielleicht das erste Glas Prosecco nach einem langen Jahr. Aber denken Sie an die Firmenevents zurück, an die Sie sich wirklich erinnern.
War es das Dessert? Oder war es der Kollege aus dem Finance-Team, der sich plötzlich als Rätselgenie entpuppte? Die Führungskraft, die sich ihrer Antwort hundertprozentig sicher war – und komplett danebenlag? Das Team, das mit wenigen Sekunden Vorsprung gewann?
Menschen erinnern sich an Momente.
Und genau hier stösst das klassische Weihnachtsessen manchmal an seine Grenzen. Der bekannte Ablauf:
Apéro. Essen. Dessert. Gespräche. Nach Hause. Angenehm? Absolut.
Doch häufig verbringen Mitarbeitende den Abend hauptsächlich mit den Kolleginnen und Kollegen, die sie ohnehin gut kennen.
Sales sitzt bei Sales. Marketing bei Marketing. Die Geschäftsleitung bei der Geschäftsleitung.
Und am nächsten Morgen lautet das Fazit:
«Es war schön.»
Daran ist nichts falsch.
Aber wenn ein Unternehmen Zeit, Budget und organisatorische Energie in eine Weihnachtsfeier investiert, darf das Ziel vielleicht etwas höher liegen:
«Das war richtig gut. Weisst du noch, als …?»
Genau dort beginnt ein Event, das in Erinnerung bleibt.
Die besten Weihnachtsfeiern erzählen eine Geschichte
Sobald Menschen gemeinsam etwas entdecken, lösen oder gewinnen wollen, verändert sich die Dynamik. Jemand übernimmt plötzlich die Führung. Jemand entdeckt den Hinweis, den alle anderen übersehen haben.
Der neue Mitarbeiter löst das entscheidende Rätsel. Die Chefin liegt bei der vermeintlich einfachsten Aufgabe komplett falsch. Für eine Weile werden Abteilungen, Titel und Hierarchien nebensächlich.
Da ist nur noch:
ein Team und eine gemeinsame Aufgabe.
Vielleicht ist genau das die angenehmste Form von Teambuilding – diejenige, die niemand als Teambuilding bezeichnen muss.
Keine Flipcharts. Kein Workshop über Kommunikationsmuster. Keine erzwungene Reflexionsrunde zwischen Hauptgang und Dessert.
Sondern Menschen, die miteinander lachen, rätseln und gemeinsam etwas erleben.
Das Weihnachtsessen muss dafür nicht neu erfunden werden
Eine gemeinsame Aktivität bedeutet nicht, dass das klassische Weihnachtsessen verschwinden muss. Im Gegenteil. Man kann beides miteinander verbinden.
Genau nach diesem Prinzip funktioniert bei URBANescape Der verwunschene Weihnachtsman. Die Gäste spielen in Teams von vier bis sechs Personen direkt am Tisch. Gemeinsam lösen sie eine weihnachtliche Rätselmission, während sie gegen die anderen Teams und gegen die Zeit antreten.
Das Spiel dauert rund eine Stunde und kann am Stück oder mit Pausen zwischen den Gängen gespielt werden. Ein zusätzlicher Eventraum ist nicht nötig. Das Essen bleibt also das Herzstück des Abends. Aber plötzlich passiert noch etwas anderes. Menschen, die sonst vielleicht kaum miteinander gesprochen hätten, lösen gemeinsam Aufgaben.
Neue Mitarbeitende werden ganz selbstverständlich einbezogen.
Und zwischen zwei Gängen lautet die wichtigste Frage plötzlich nicht mehr:
«Was hast du bestellt?»
Sondern:
«Moment – gib mir nochmals diesen Hinweis!»
Genau darum geht es. Die Aktivität soll das Weihnachtsessen nicht ersetzen. Sie soll ihm eine Geschichte geben.
Warum September der richtige Zeitpunkt für die Planung ist
Wer früh plant, hat etwas, das Richtung Dezember immer wertvoller wird:
Auswahl. Auswahl beim Datum. Bei der Location. Beim Programm.
Und bei der Frage, welche Art von Weihnachtsfeier tatsächlich zum eigenen Team passt.
Wer zu lange wartet, stellt irgendwann nicht mehr die Frage:
«Was passt am besten zu unserem Team?»
Sondern:
«Was ist überhaupt noch verfügbar?»
Das führt zu zwei sehr unterschiedlichen Weihnachtsfeiern.
Fünf Fragen vor der Reservation
1. Wie soll sich der Abend anfühlen?
Soll er vor allem ein Dankeschön sein? Eine Feier? Ein gemeinsames Teamerlebnis? Oder eine Gelegenheit, verschiedene Abteilungen näher zusammenzubringen?
2. Soll ausser Essen noch etwas passieren?
Ein gemeinsames Spiel oder eine andere Aktivität kann dem Abend eine völlig andere Dynamik geben – ohne dass daraus ein durchgetaktetes Eventprogramm werden muss.
3. Sollen Menschen miteinander in Kontakt kommen, die im Alltag wenig Berührungspunkte haben?
Wenn ja, sollte das bereits bei Tischordnung und Aktivität berücksichtigt werden.
4. Woran soll sich das Team im Januar erinnern?
An das Menü? Oder an die Geschichte des Abends?
5. Was können Sie heute bereits entscheiden?
Datum oder Zeitraum, ungefähre Gruppengrösse und gewünschter Stil reichen meist aus, um mit der Planung zu beginnen.
Eine Weihnachtsfeier ist vor allem eines: ein Dankeschön
Nach einem Jahr voller Projekte, Meetings, Herausforderungen und erreichter Ziele vermittelt ein gemeinsamer Jahresabschluss auch eine Botschaft:
«Es ist uns wichtig, dass wir heute gemeinsam hier sind.»
Dafür muss der Abend weder extravagant noch spektakulär sein. Aber er sollte bewusst gestaltet sein.
Denn die besten Firmenweihnachtsfeiern bleiben selten deshalb in Erinnerung, weil alles perfekt war.
Sondern weil etwas passiert ist.
Jemand hat alle zum Lachen gebracht. Jemand hat das Team überrascht. Jemand hat den entscheidenden Hinweis gefunden.
Und Monate später sagt noch jemand:
«Weisst du noch, unsere Weihnachtsfeier?»
Das ist vielleicht ein schöneres Ziel als:
«Das Essen war gut.»
Und deshalb ist September keineswegs zu früh, um mit der Planung zu beginnen.
Vielleicht ist es sogar genau der richtige Zeitpunkt.
Ein gutes Weihnachtsessen bringt Menschen an einen Tisch.
Ein gemeinsames Erlebnis gibt ihnen etwas, worüber sie noch lange sprechen.
Genau dafür haben wir bei URBANescape Der verwunschene Weihnachtsmann entwickelt.
