Vom Lernziel zum Spiel: Wie aus Unternehmensinhalten eine Game Solution entsteht

Wie wird aus einem Lernziel ein wirksames Spiel? Erfahren Sie, wie Zielgruppe, Story, Mechanik und Format zu einer individuellen Game Solution werden.

„Wir möchten ein Game zum Thema X.“ Das klingt wie ein guter Projektstart. Für Game Design ist es jedoch erst der Anfang. Denn das Thema allein sagt noch nicht, welches Spiel sinnvoll wäre. Nehmen wir beispielsweise Produktschulung, Nachhaltigkeit, Compliance oder einen internen Prozess. Für jedes dieser Themen könnte man ein digitales Game, ein analoges Format oder eine hybride Experience entwickeln.

Doch bevor über das Format entschieden wird, braucht es Klarheit über etwas anderes: die gewünschte Wirkung.

1. Was soll nach dem Spiel anders sein?

Soll Wissen erinnert werden? Sollen Zusammenhänge verstanden werden? Sollen Menschen Entscheidungen üben?

Soll eine Diskussion entstehen? Oder sollen unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema sichtbar werden? Diese Ziele führen zu völlig unterschiedlichen Games.

2. Wer spielt?

Ein Game für neue Mitarbeitende braucht eine andere Dramaturgie als ein Format für erfahrene Fachpersonen. Eine öffentliche Experience funktioniert anders als ein internes Training. Auch Gruppengrösse, Sprache, Vorwissen und verfügbare Zeit verändern das Design.

3. Welche Rolle spielt die Story?

Storytelling ist kein dekorativer Mantel, den man am Ende über Inhalte legt. Eine gute Geschichte gibt Aufgaben einen Grund.

Warum müssen Informationen gefunden werden? Warum ist eine Entscheidung relevant? Warum geht es jetzt weiter? Story schafft Kontext.

4. Welche Mechanik erzeugt das gewünschte Verhalten?

Wenn Menschen Informationen austauschen sollen, muss das Game einen Grund schaffen, Informationen auszutauschen. Wenn Entscheidungen wichtig sind, müssen echte Entscheidungspunkte entstehen.

Wenn Inhalte entdeckt werden sollen, dürfen sie nicht vollständig vorab erklärt werden. Mechanik und Ziel müssen zusammenpassen.

5. Welches Format passt zur Situation?

Erst jetzt entscheiden wir über digital, analog oder hybrid. Beim Projekt „Heilmittel in Gefahr“ wurde beispielsweise ein hybrides Format eingesetzt. Bei „Mission Nachhaltigkeit – Rettet die Zukunft“ für die ZHAW war die Lösung app-basiert.

Das sind keine zwei technologischen Varianten derselben Standardlösung. Es sind unterschiedliche Antworten auf unterschiedliche Projekte. Genau so verstehen wir Game Solutions bei URBANescape.

Das sind keine zwei technologischen Varianten derselben Standardlösung. Es sind unterschiedliche Antworten auf unterschiedliche Projekte. Genau so verstehen wir Game Solutions bei URBANescape.

Wir beginnen nicht mit einer App und suchen danach ein Problem dafür. Wir beginnen mit dem Ziel, der Zielgruppe und der gewünschten Experience. Danach entwickeln wir Konzept, Story, Game Mechanics, Challenges, User Journey, Inhalte und – wo erforderlich – physische oder digitale Komponenten.

Your vision. Our game expertise. Your game.

Technologie kann ein Teil davon sein. Das eigentliche Produkt ist die durchdachte Experience.

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